Markus Lesweng: How to kill yourself abroad

Wer heute verreist, hat selbstverständlich hohe Ansprüche. Authentizität und Abenteuer statt Pool und Pauschaltourismus. Wie wärʼs also mit einem Trip zum größten Säuresee der Welt? Mit einem Flug zum gefährlichsten Airport der Welt? Oder mit einer Kreuzfahrt zu den giftigsten Tieren, die Australien zu bieten hat? Am 13. März (Freitag), 19.30 Uhr, sind Waghalsige schon einmal zu einer Nervenkitzel-Schnuppertour ins Forum der VHS, Im Werth 6, eingeladen. Bei seiner unterhaltsamen Abend für Waghalsige, Leichtsinnige und Lebensmüde nimmt der schreibende Globetrotter Markus Lesweng („Fettnäpfchenführer Australien“) seine Zuhörer mit auf eine Tour rund um die Welt, zu den gefährlichsten Orten, die Mensch und Natur geschaffen haben. Jenseits der ausgetretenen Pfade erwartet das Publikum ein bunter Strauß aus Risiken, mit denen Reisende ihre Lebenserfahrung vergrößern und ihre Lebenserwartung verkleinern können. Atemberaubende Geschichten, zum Sterben schöne Bilder, brandaktuelle Reisewarnungen und eine Höchstdosis schwarzer Humor machen „How to Kill Yourself Abroad“ zur bombigen Lektüre für die Entdecker von morgen. Und natürlich für alle, die schon immer gewusst haben, dass es daheim doch am schönsten ist …

»Aber Schatz, hätte ich das mit den Krokodilen gewusst, hätte ich deine Mutter doch niemals dorthin geschickt!« Ein begeisterter Leser

Kooperationsveranstaltung Baumhaus/VHS; Karten 10 Euro in der Stadtagentur, Recklinghäuser Straße 20 und an der Abendkasse oder Reservierung im VHS-Servicebüro, Tel. (02362) 664160/61.

Monsieur Paillot im Nirgendwo

Dienstag, 11. Februar, 19.30 Uhr, Altes Rathaus am Markt
Lesung über eine abenteuerliche Flucht im 18. Jahrhundert

Monsieur Pierre-Hippolyte-Léopold Paillot möchte seinen wohlhabenden Kopf nicht verlieren. Zwar sind Paris und die Revolution ziemlich weit weg, aber es ist 1794, und die „Schreckensherrschaft“ rückt auch Nordfrankreich und seiner Heimatstadt Condé Schritt für Schritt bedrohlich näher. So macht er sich denn mit Familie und Verwandtschaft auf ins (noch) sichere Rheinland und nach Westfalen. Die Route seines Jahres in unserer Region: Köln, Düsseldorf, Duisburg, Dorsten, Mülheim, Essen, von Bochum nach Dortmund und zurück, Hagen und Iserlohn. Doch von Dorsten ist der gnädige Herr nur mäßig begeistert…
Werner Bergmann und Werner Boschmann, die Herausgeber des Buches „Monsieur Paillot im Nirgendwo“, haben den Franzosen trotz seiner manchmal recht „kritischen“ Sichtweise auf unsere Altvorderen liebgewonnen. Der Historiker und ehemalige Professor an der Ruhr-Universität Bochum (Bergmann) und der Verleger (Boschmann) plaudern gerne darüber, wie sie Herrn Paillot gefunden haben und was er in unserer Region vor 225 Jahren so alles erlebt hat.

Eine Kooperationsveranstaltung von Baumhaus und dem Verein für Orts- und Heimatkunde Dorsten. Karten 7 Euro in der Stadtinfo, Recklinghäuser Straße 20. Danke an die Autoren, die den kompletten Eintritt an das Dorstener Integrationsforum (DIF) für die Flüchtlingshilfe spenden.

Bücherliste

Lesung fällt aus

Die Lesung mit Jacqueline Montemurri am 13.09.2019 muss leider ausfallen!

Der Geist von Canterville

Samstag, 21. September, 16 Uhr

Lehren ihre Zuschauer das Fürchten: „Die Zauberzungen“ bringen den Geist von Canterville auf die Baumhausbühne.
Die Baumhaus-Jugendtheater-Truppe „Die Zauberzungen“ hat unter Anleitung von Jacqueline Reese die von Oscar Wilde geschriebene Erzählung „Der Geist von Canterville“ zu einem Theaterstück entwickelt. Am Samstag, 21. September, 16 Uhr, öffnet sich der Vorhang zur Premierenaufführung. Und darum geht´s: Der amerikanische Botschafter Hiram B. Otis zieht mit seiner Familie in das Schloss Canterville ein, trotz der Warnungen vor einem Gespenst, das schon viele vorherige Bewohner zu Tode erschreckt haben soll. Die pragmatisch denkende amerikanische Familie lässt sich jedoch von diesem „Spuk“ nicht beeindrucken. Im Gegenteil: Mit eigenen Methoden lehrt sie das Gespenst „Sir Simon“ selbst das Fürchten, und dann kommt es zu tragisch-komischen Begegnungen…

Kartenreservierung (5 Erw./3 Kinder) im Baumhaus erforderlich: Tel. (02362) 983 8902
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