Lachen bis der Arzt kommt

Baumhaus lädt zur Gartenlesung ein

Eine autodidaktische Mediziner-Truppe möchte gern am Dienstag, 31. August, die Lachmuskeln ihrer Patienten testen: Anke Klapsing-Reich, Manfred Lauffs, Hans-Georg (Schorsch) Karl und Klaus-Dieter Krause impfen dazu ihr Publikum mit einer ordentlichen Dosis Humor aus dem Fundus heiterer Geschichten und Gedichte zur Medizin. Das Motto des Abends lautet: Lachen, bis der Arzt kommt!

Zu dieser Lesung, die um 18.30 Uhr beginnt, lädt das Cornelia-Funke-Baumhaus alle Interessenten, die die drei G-Voraussetzungen erfüllen und nachweisen können (genesen, geimpft oder getestet) herzlich in den großen Garten von Heike und Klaus Kringel an der Feldhausener Straße 116 b ein. Damit wird eine Baumhaus-Sommerreihe mit Veranstaltungen im Grünen fortgesetzt, die vor der Corona-Pause große Resonanz gefunden hat.

Der Besuch lohnt sich. Die Zuhörer erfahren unter anderem, wie man einen Besuch beim Zahnarzt tatsächlich überleben kann, wieso Kreuzworträtseln die grauen Zellen in Schwung hält und warum das Anbringen von Vorhangstangen die geistige Gesundheit gefährden kann.

Wegen der begrenzten Platzzahl ist eine vorherige Anmeldung erforderlich: mail@cornelia-funke-baumhaus.de oder Telefon (02362) 9838902 (AB).

Bitte den Eintritt von 5 Euro pro Person passend am Leseabend bezahlen. Bei Regen fällt die Lesung aus.

 

Baumhaus-Theatergruppe sucht Verstärkung

Im Cornelia-Funke-Baumhaus öffnet sich wieder der Vorhang:

Die frisch gegründete Theatergruppe für 8- bis 12-jährige Mädchen und Jungen trifft sich nach langer Coronapause noch einmal vor den Sommerferien. Am Mittwoch, 30. Juni 2021, stehen von 16 bis 18 Uhr im Baumhaus, Halterner Straße 5, eine Spielrunde und die Besprechung des weiteren Vorgehens auf dem Programm. „Wir würden uns über weitere Teilnehmer, die Spaß haben, mit uns Theater zu entwickeln und zu spielen, sehr freuen“, wirbt die erfahrene Gruppenleiterin Eva Paulus um weitere Mitstreiter*innen.

Alle Interessierte sind an diesem Tag herzlich und unverbindlich zum Hineinschnuppern eingeladen. Auch Eltern interessierter Kinder dürfen sich gerne ein Bild von dem kreativen Treiben machen. Einfach mal vorbeischauen!

Weitere Infos oder Nachfragen: mail@cornelia-funke-baumhaus.de

Cornelia Funke im Video-Talk mit dem Baumhaus

Science Fiction würde sie gerne mal ausprobieren. Und in der Zukunft mehr Drehbücher schreiben. Doch im August steht erst einmal ihr Umzug von Kalifornien in die Toskana an. Cornelia Funke sprüht trotzdem vor Ideen. Was unsere Namenspatronin zurzeit beschäftigt und plant, wie sie „Buchstabenvergiftungen“ bekämpft und welche Tipps sie dem schreibenden Nachwuchs ans Herz legt – darüber und noch vieles mehr plaudert sie in einem Video-Meeting, das wir mit ihr organisiert und aufgenommen haben.

Es hat allen einen Riesenspaß gemacht. Und eine Überraschung gibt es auch: Mit etwas Glück kann man ein Buch plus Autogramm von Cornelia Funke gewinnen. Also: Einfach mal reinschauen! Das Video ist ab dem 5. Mai 2021 online unter folgendem Link zu sehen:

https://youtu.be/xYqH3FXXfB0

Oder auf unserer Facebook-Seite: www.facebook.com/BaumhausDorsten

Markus Lesweng: How to kill yourself abroad

Wer heute verreist, hat selbstverständlich hohe Ansprüche. Authentizität und Abenteuer statt Pool und Pauschaltourismus. Wie wärʼs also mit einem Trip zum größten Säuresee der Welt? Mit einem Flug zum gefährlichsten Airport der Welt? Oder mit einer Kreuzfahrt zu den giftigsten Tieren, die Australien zu bieten hat? Am 13. März (Freitag), 19.30 Uhr, sind Waghalsige schon einmal zu einer Nervenkitzel-Schnuppertour ins Forum der VHS, Im Werth 6, eingeladen. Bei seiner unterhaltsamen Abend für Waghalsige, Leichtsinnige und Lebensmüde nimmt der schreibende Globetrotter Markus Lesweng („Fettnäpfchenführer Australien“) seine Zuhörer mit auf eine Tour rund um die Welt, zu den gefährlichsten Orten, die Mensch und Natur geschaffen haben. Jenseits der ausgetretenen Pfade erwartet das Publikum ein bunter Strauß aus Risiken, mit denen Reisende ihre Lebenserfahrung vergrößern und ihre Lebenserwartung verkleinern können. Atemberaubende Geschichten, zum Sterben schöne Bilder, brandaktuelle Reisewarnungen und eine Höchstdosis schwarzer Humor machen „How to Kill Yourself Abroad“ zur bombigen Lektüre für die Entdecker von morgen. Und natürlich für alle, die schon immer gewusst haben, dass es daheim doch am schönsten ist …

»Aber Schatz, hätte ich das mit den Krokodilen gewusst, hätte ich deine Mutter doch niemals dorthin geschickt!« Ein begeisterter Leser

Kooperationsveranstaltung Baumhaus/VHS; Karten 10 Euro in der Stadtagentur, Recklinghäuser Straße 20 und an der Abendkasse oder Reservierung im VHS-Servicebüro, Tel. (02362) 664160/61.

Monsieur Paillot im Nirgendwo

Dienstag, 11. Februar, 19.30 Uhr, Altes Rathaus am Markt
Lesung über eine abenteuerliche Flucht im 18. Jahrhundert

Monsieur Pierre-Hippolyte-Léopold Paillot möchte seinen wohlhabenden Kopf nicht verlieren. Zwar sind Paris und die Revolution ziemlich weit weg, aber es ist 1794, und die „Schreckensherrschaft“ rückt auch Nordfrankreich und seiner Heimatstadt Condé Schritt für Schritt bedrohlich näher. So macht er sich denn mit Familie und Verwandtschaft auf ins (noch) sichere Rheinland und nach Westfalen. Die Route seines Jahres in unserer Region: Köln, Düsseldorf, Duisburg, Dorsten, Mülheim, Essen, von Bochum nach Dortmund und zurück, Hagen und Iserlohn. Doch von Dorsten ist der gnädige Herr nur mäßig begeistert…
Werner Bergmann und Werner Boschmann, die Herausgeber des Buches „Monsieur Paillot im Nirgendwo“, haben den Franzosen trotz seiner manchmal recht „kritischen“ Sichtweise auf unsere Altvorderen liebgewonnen. Der Historiker und ehemalige Professor an der Ruhr-Universität Bochum (Bergmann) und der Verleger (Boschmann) plaudern gerne darüber, wie sie Herrn Paillot gefunden haben und was er in unserer Region vor 225 Jahren so alles erlebt hat.

Eine Kooperationsveranstaltung von Baumhaus und dem Verein für Orts- und Heimatkunde Dorsten. Karten 7 Euro in der Stadtinfo, Recklinghäuser Straße 20. Danke an die Autoren, die den kompletten Eintritt an das Dorstener Integrationsforum (DIF) für die Flüchtlingshilfe spenden.

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